Dog in a cage

Kambodscha

Das Horror-Hunde-Schlachthaus in Kambodscha

3.2.2021

Gemeinsam haben wir Millionen von Hunden vor der Schlachtung gerettet

Während unserer Kampagne für einen Stopp des Handels mit Hunde- und Katzenfleisch in Südostasien wurde unser Team bereits Zeuge so vieler unvorstellbarer, herzzerreißender Szenen von Tierleid und Grausamkeit. Aber dieser Hundeschlachthof ist potenziell der schlimmste. Schätzungsweise 1 Million Hunde haben in dieser Einrichtung seit ihrer Eröffnung im Jahr 1995 ihr Leben verloren.    

Winselnde Hunde, eingepfercht in rostigen Käfigen, der stechende Geruch von Urin und Fäkalien, die in der Hitze braten. Gerade wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr werden, dreht sich einem beim Anblick von zwei meterhohen Zementtanks, gefüllt mit fauligem, schwarzem Wasser, der Magen um. Hunderte von Hunden werden täglich in diesen Gruben ertränkt, ihr Fell später mit einem Schneidbrenner entfernt. Viele von ihnen sind Welpen und tragen noch Halsbänder, Zeichen ihres früheren Lebens als geliebte Familienmitglieder.  

Wir müssen das stoppen. Und das versuchen wir auch unermüdlich. Können wir heute auf Ihre Unterstützung zählen, um diesen Schlachthof für immer zu schließen?  

UPDATE: Wir haben dieses Schlachthaus endlich für immer schließen können!

Unterzeichnen Sie unsere Petition!

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März 2021

Hunde-Schlachthaus ist geschlossen

Wir wissen zwar, dass diese Einsätze extrem anspruchsvoll sind, aber nichts kann einen vollständig auf die Achterbahnfahrt vorbereiten, die der gestrige Tag mit sich brachte. Nachdem wir vor Ort angekommen waren, begannen wir damit, die sechzehn Hunde zu beruhigen, die in rostigen Käfigen im kambodschanischen Schlachthaus eingesperrt waren. Obwohl sie anfangs schüchtern waren, wurden sie schnell mit uns warm, wobei einige von ihnen trotz der unerwarteten Zuneigung, die wir ihnen gaben, unglaubliche Dankbarkeit und Freude zeigten. Mehr noch als das Futter und das Wasser gediehen diese Hunde unter der Liebe, die wir mitgebracht hatten. Wir begannen damit, die Hunde aus ihren schmutzigen Käfigen in saubere und bequeme Transportboxen umzusiedeln. Alles schien gut zu laufen - bis wir auf immer mehr Hunde stießen, die in einem sehr schlechten Zustand waren: lethargisch, dehydriert und mit Fieber wussten wir, dass sie sofort in eine Klinik in Phnom Penh gebracht werden mussten. Dort übernahmen unsere Freunde von Animal Rescue Cambodia - und mussten schnell weitere schlechte Nachrichten überbringen: einige der Hunde wurden positiv auf Parvovirus getestet, eine potenziell tödliche Krankheit. Die Hunde wurden sofort auf eine Notfallbehandlung vorbereitet, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen.

Schlachthofschließung findet heute statt!

Nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf, ist der Tag endlich gekommen, an dem wir einen kambodschanisches Hundeschlachthof schließen, in dem seit seiner Eröffnung eine Million Hunde getötet wurden. Auch wenn alles nach Plan verläuft, ist da immer dieses nagende Gefühl in der Nacht vor dem Einsatz: Wird alles klappen? 

Zusätzlich zu den üblichen Schwierigkeiten, die eine solche Mission mit sich bringt, ist die Stadt Phnom Penh derzeit mit einem ernsten COVID-19-Ausbruch konfrontiert, und über dem Land schwebt die Sorge vor einer möglichen Abriegelung, was die Reise des Teams zur Rettung der Hunde fast unmöglich machen würde. Aber seien Sie versichert: Nichts wird uns jetzt davon abhalten, den Ort abzuriegeln und die Hunde dort herauszuholen.

Dog Albus

Update! Kambodschanischer Schlachthof soll morgen geschlossen werden!

Wofür wir seit über einem Jahr gekämpft haben, ist dabei, Realität zu werden. Nach den 61 Hunden, die letzte Woche in Siem Reap auf ihrem Weg in die Schlachthäuser gerettet wurden, wird der morgige Tag einen weiteren großen Sieg in unserem Kampf gegen den Hundefleischhandel bringen.

Als wir diese Woche auf dem Gelände ankamen, konnte unser Team in der unheimlichen Dunkelheit sechzehn Hunde identifizieren. Das Gefühl, durch einen Ort zu gehen, an dem seit 1995 eine Million Hunde getötet wurden, ist etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt. Aber es gibt Hoffnung: Die Tiere, die wir gefunden haben, leben. Auch wenn sie in einem wirklich schlechten Zustand sind. Übereinanderliegend, in vier rostigen Metallkäfigen vor Angst kauernd, stark dehydriert und vor allem verängstigt, hatten sie es aufgegeben, sich zu wehren. Die meisten von ihnen sind weniger als sechs Monate alt - und ohne diesen Einsatz würde ihr Leben jetzt enden.
 Plötzlich hörten wir Bellen aus dem hinteren Teil der Anlage, das von einem süßen Welpen kam, der noch jünger zu sein schien als die anderen. Als er uns entdeckte, versuchte er alles, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen und begrüßte uns mit überwältigender Freundlichkeit. Jede Hand, die in seine Nähe kam, wurde sofort abgeleckt und seine Pfoten wollten unsere helfenden Hände nicht loslassen. All unsere Erschöpfung und Ängste waren im Nu verflogen, als wir ihm in die Augen sahen. Wir tauften ihn Albus und versprachen ihm, dass morgen der Tag sein wird, an dem er befreit wird.

Mit diesem Abschluss setzen wir unsere Mission fort, um den Hunde- und Katzenfleischhandel in Südostasien zu beenden! Bitte unterstützen Sie uns!
 

3.3.2021

Wir tun derzeit alles in unserer Macht stehende, um diesen Ort zu schließen. Besuchen Sie regelmäßig diese Seite oder unsere Social-Media-Accounts für regelmäßige Updates.  #ProtectMillions

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Der barbarische Hundefleischhandel in Kambodscha 

Jedes Jahr werden in Kambodscha 3 Millionen Hunde für ihr Fleisch getötet. In den meisten Fällen werden die Hunde aus ihren Häusern gestohlen und quer durch das Land transportiert, um in Schlachthäusern wie diesem auf brutalste Weise getötet zu werden. Lesen Sie unseren zusammenfassenden Bericht über den Konsum von Hundefleisch in Kambodscha hier!